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Zu Besuch beim Stillen Meister der hohen Drehzahlen mit der Lizenz zum Schnellfahren.

Der PCCA- West machte sich am Samstag, den 21. Juni 2018 früh morgens  auf den Weg ins Wildschönauer Hochtal, nach Thierbach, zum stillen Meister der hohen Drehzahlen.

Das Tiroler Auto- Genie Conrad Gruber „Master of Performance“ , macht auf einem Bauernhof, wovon viele Männer nur träumen.

Er baut Lamborghinis, Ferraris, Porsche und andere Sportwagen um und verhilft ihnen zu erstaunlichen Leistungssteigerungen auf bis zu 1000 PS.

Der Weg in den PS-Himmel führte uns kurz vor der Pfarrkirche St. Michael rechts ab. Dann geht es den Sonnsteinweg hinauf zum Bergbauernhof „Heach“.  Auf Tirolerisch heißt das schlicht „Höhe“.

Hier oben, 1200 Meter über dem Meer, tüftelt und schraubt und fräst Conrad Gruber.

Der 55-Jährige ist Spezialist für die wundersame Leistungsvermehrung von ohnehin schon recht flinken Automarken. Speziell gefertigte Kompressoren helfen ihm dabei.

Seine Meisterschöpfung ist die Hochzucht des Ferrari 330 P4 von 450 auf unglaubliche 1000 PS - mit „Vierfachregister-Turboaufladung“. Wobei in automobilen Fachkreisen auch der Biturbo- Umbau eines Koenig Ferrari F 50 gerühmt wird, weil er mit 850 PS und einer Höchstgeschwindigkeit von 372 Stundenkilometern das schnellste Auto ist, das je für den europäischen Straßenverkehr zugelassen wurde.

Nach einem schmackhaften Begrüßungstrunk mit anschließendem Frühstück und diversen automobilen Vorträgen von Connrad Gruber, machten wir uns dann gegen Mittag auf den Weg zum  geschichtsträchtigen, urigen Landgasthof Sollererwirt um dort regionale Speisen zu genießen.

Hier aßen und verweilten wir in der „Speckbacherstube“ , die noch original erhalten ist und wohl eine der ältesten Bauerngaststuben in ganz Tirol ist. Ihren Namen verdankt sie dem Freiheitskämpfer Major Josef Speckbacher, der an der Seite von Andreas Hofer in der Schlacht am Berg Isel im Jahre 1809 gegen Napoleon kämpfte. (Frau Klotz las hierüber live vor Ort).
Auf dem kleinen, grünen Klapptisch in der Stube schrieb er den verzweifelten Aufruf an die Bauern für ihr Vaterland zu kämpfen. Wer keine Waffe besaß sollte mit Mistgabeln, Sensen oder Ähnlichem in den Kampf ziehen.

Danach ging es dann weiter, von Thierbach über den Grafenweg nach Hopfgarten – Brixental – Reith bei Kitzbühel – Stanglwirt – Ellmau hinauf auf 1.400 m Höhe zur Wochenbrunn Alm im Kaisergebirge. Bei halb herrlicher Aussicht, leider war das Wetter nicht ganz so toll,  hatten wir doch einen tollen Ausblick vom „Wilden Kaiser“ zu den Kitzbühler Alpen - bei Wetterglück bis hin zum Großglockner. Hier genossen wir unseren Abschlußkaffee, einige auch mit dem dazugehörigen großen Stück Apfelstrudel mit Eis und Sahne, bevor wir uns dann zur gemeinsamen Heimreise auf den Weg machten. Eine kurvenreiche, beschleunigende und erlebnisreiche Ausfahrt  ging somit wieder einmal unfallfrei zu Ende.

Wir freuen uns schon auf das nächste West- Abenteuer am 19. August zur Ausfahrt ins Montafon, zum Steinbockrennen und zu unserem Club- Barbecue bei unseren Mitgliederen Robert und Martina Kaltenbrunner.

MIBE 911

PS: Besonderer Dank geht an Leo Meixner der diese Ausfahrt für uns organisiert hat J

 

 

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