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Bilder Teil 2

Nachdem wir bereits im vergangenen Jahr eine Ausfahrt an den Bodensee durchgeführt hatten, damals besuchten wir die Bregenzer Festspiele und begaben uns auf die Spuren der Bodenseeklassik, sollte heuer die Klassikwelt Bodensee, die große Messe für Klassische Mobilität in Friedrichshafen im Mittelpunkt unseres Interesses stehen.

Die Anreise erfolgte am Freitag und wie gewohnt, ohne einen Pass auszulassen, der Arlberg wurde quasi ohnedies zur Pflicht, nachdem der Tunnel geschlossen war. Knapp bevor wir die auf die Rheintalautobahn auffuhren begegnete uns noch der Pulk von gut 60 Ferraris, die auf ihrer Giorni Rossi Rundtour waren und am Samstag das Highlight des diesjährigen Großglocknerevents auf der Franz Josef Höhe bilden sollten.

Als Basis wählten wir diesmal Lindau, wo wir ein nettes Hotel im Ortsteil Steig ausgewählt hatten. Die Zimmer verwöhnten mit einem traumhaften Seeblick samt den dahinter liegenden Schweizer Alpen. Ein kurzer Sprung in den See erfrischte uns nach diesem heißen Tag, den wir auf unserer Terrasse bei gepflegter Pianobegleitung und kühlen Getränken ausklingen ließen.

Mit einem gemütlichen Frühstück starteten wir am Samstag in einen zunächst noch bedeckten, aber bald wieder strahlenden Sommertag. Entlang des Bodensees gelangten wir nach kurzer Fahrt nach Friedrichshafen und konnten – da wir unsere Tickets im Internet gekauft hatten, gleich aufs Gelände, während sich an den Kassen schon in der Früh Schlangen bildeten. Unser erster Weg führte uns natürlich schnurstracks in die Porschehalle.

Für die große Ankündigung in den Fachmedien etwas enttäuschend fiel der Auftritt des Porsche Museums aus, während die deutschen Porsche Classic Clubs und der in Ravensburg ansässige Porsche Club Bodensee-Oberschwaben mit ihren Ständen die Halle „getragen haben“. Eine ausgesprochen gute Idee der Messe ist, dass Besucher, die mit ihrem klassischen Fahrzeug die Messe besuchen, im Inneren des Messegeländes eine Parkarena vorfinden und direkt ins Gelände fahren und ihr Fahrzeug solcherart auch präsentieren können.

Unser nächster Weg führte uns zum Teilemarkt und weiter zu den Junghans Zeitreisen im Flugzeughangar. Daran anschließend befand sich das Händlerzentrum, das wie ganze Messehallen beanspruchte. Bei kritischer Betrachtung musste man feststellen, dass bei unserer Marke vorwiegend Rückimportware aus den USA angeboten wurde, und das zum Teil in wenig schönem Zustand, aber umso kräftigeren Preisvorstellungen. Dazwischen immer wieder Kleinode, aber auch Phantasiepreiswünsche. Nach vier Stunden Herumlaufens und Schauens gönnten wir uns eine kurze Rast, bevor wir noch in der Clubwelt die Markenclubs anderer Marken besuchten und zum Abschluss noch einmal in der Mythos Porsche Halle vorbeischauten. Den Abschluss machte der Rundkurs der Vintage Racer, der ein wenig an alte Flugplatzrennen erinnerte, hat doch Zeppelin den Hafen der Luftschiffe gleich vis-a-vis.

Den restlichen Samstag verbrachten wir mit der Live-Übertragung des 24 Stunden Rennens von Le Mans und gutem Rotwein aus der Bodenseeregion.

Nachdem wir uns am Sonntag in der Früh über die Reihenfolge in Le Mans upgedatet hatten, hielten wir unser Frühstück diesmal kurz und fuhren dann ins historische Lindau auf der Insel im Bodensee. Zu dieser Zeit waren noch wenige Menschen unterwegs, der Tag strahlend und die Temperaturen angenehm. Nach rund zwei Stunden des Erkundens und Bewunderns stiegen wir wieder in unsere Fahrzeuge und traten ohne weiteren Aufenthalt unsere Rückreise über München nach Salzburg an. Dort wurde kurz nachgetankt und über Oberösterreich ging es zurück in die Steiermark.

Es mag gut möglich sein, dass wir auch nächstes Jahr wieder Richtung Bodensee aufbrechen werden.

 

Copyright Text und Bilder: PCCA; Vervielfältigung zum gewerblichen Zweck verboten

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