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Wir trafen uns um 09.00 Uhr im Cafe Bokan in der Waagner Biro Straße in Graz.  Nach einem guten und gemütlichen Frühstück – auch ein treuer Freund aus der Region Ost war angereist – brachen wir Richtung Hochsteiermark auf. Das Wetter war besser als ursprünglich vorhergesagt, aber bunt durchmischt mit sonnigen Abschnitten auf die gleich wieder die nächsten Schauer folgten. Also ging es zunächst über die Wiener Straße auf die A9 und die S35 nach Bruck an der Mur, wo wir die Schnellstraße verließen und durch die Doppelstadt Bruck und Kapfenberg fuhren und schließlich in den Thörlgraben abbogen, dem wir bis Thörl folgten. Ein L17 Schüler gab sich redlich alle Mühe, uns in seinem Opel Corsa nicht allzu sehr aufzuhalten und fuhr eine ganz ordentliche Linie durch das Kurvengeschlängel. Von Aflenz führte uns der Weg nach Turnau und über den Pretalersattel, der uns seine Straße fast exklusiv zur Verfügung stellte. Von Veitsch aus ging es weiter nach Mitterdorf und erneut über die Schnellstraße nach Mürzzuschlag. Auf der weiteren Strecke nach Neuberg begrüßte uns in jeder (!) Ortsdurchfahrt eine Polizeistreife. Offensichtlich sollte das Muttertagsbudget nicht nur den Gastronomen zu Gute kommen… Wir gaben jedoch keinen Anlass, beanstandet zu werden.  In Neuberg  statteten wir dem Münster einen kurzen Besuch ab und besichtigten die Glasmanufaktur im Kaiserhoftrakt, bevor wir über Mürzsteg, das Niederalpl und Wegscheid die Hohe Veitsch umrundet hatten. Insbesondere das Niederalpl lud ein, die Kraft der Motoren und die Qualität der Fahrwerke zu nutzen.

In Gußwerk machten wir Mittagsstation im Gasthof Kohlhofer. Hier kredenzte uns die Gastgeberfamilie frisch gefangenen Saibling aus den hauseigenen Fischteichen, frischen Spargel und Kalbsbraten. Abgerundet wurde unser Sonntagsessen mit hausgemachtem Hausstrudel und Mohr im Hemd.

Nun machten wir uns daran, den Hochschwab zu umrunden und fuhren Richtung Wildalpen. Die Straße waren weiterhin nahezu verkehrsfrei, während der Hochschwab seine imposanten, teils senkrecht empor steigenden Wände zeigte, aus denen regelmäßig die Quellen der Wiener Hochquellwasserleitung gespeist werden und die ihr überschüssiges Wasser in die Salza – das steirische Paradies für Wildwasserpaddler – abgeben.

Und so legten wir noch einen Frischluftstopp bei der Wasserlochschenke, direkt am Einstieg zur gleichnamigen Klamm, ein. Palfau, Hieflau und Eisenerz waren die nächsten Wegpunkte. Flott ging es über den Präbichl und in Traboch hielten wir noch einmal kurz um uns zu verabschieden und sodann einzeln in den Muttertagsheimreiseverkehr einzusickern und nach Hause zu rollen.

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